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Andreas J. Winkler

Vita


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Andreas J. Winkler, geb. 1974 in Koblenz, begann seinen musikalischen Werdegang auf dem Klavier,das lange Zeit sein Hauptausdrucksmittel war. Zur klassischen Musik gesellten sich bald Jazz und Rock, was in eine über zehnjährige kreative Mitgliedschaft bei der Indie-Band The Fluids (1997-2008) inklusive Touren in England und Spanien mündete.

 

2007-12 studierte er Komposition (Künstlerischer Tonsatz) bei Prof. Johannes Schild, 2008-11 außerdem Musiktheorie (Pädagogischer Tonsatz) und Hörerziehung bei Prof. Friedrich Jaecker und Burkhard Wepner, alles an der HfMT Köln.

 

Zunächst entstanden in Kindheits- und Jugendjahren Klavierwerke, dann kam es 1994 in Koblenz zur Uraufführung des Scherzo für Klavier und Orchester durch ein Jugend-Projektorchester aus Petersburger und Koblenzer Musikern. Nach einer längeren bandbedingten Pause wandte er sich ab 2004 wieder verstärkt der Kammer- und Vokalmusik zu und erlebte zahlreiche Uraufführungen seiner Stücke in Köln und außerhalb (u.a. des Orchesterstücks Aber mit der Sinfonietta 104, der Oper Kein Wille geschehe unter der Leitung von Magnus Piontek, Trois pièces lentes für Streichorchester unter der Leitung von Andreas Beraldo in Paris und Mannheim; darüber hinaus eines Oktetts, von Streichquartetten, Liedern, etc.). 2012 gründete er mit Martin Brenne, Martin Jahnke und Philipp Kronbichler das Komponisten-Kollektiv zeitKlang, um die Kölner Neue-Musik-Szene zu bereichern und zu erfrischen.

 

"Kraft und Farbe" ist das musikalische Credo Winklers. Er versucht, seinen unüberhörbaren Jazz-Einschlag mit Klängen à la Strawinsky und Berg sowie zunehmend polyphoner Komplexität zu verschmelzen und entdeckt dabei manch unbetretenen Seitenpfad.

 

Zunächst entstanden in Kindheits- und Jugendjahren Klavierwerke, dann kam es 1994 in Koblenz
zur UA des Scherzo für Klavier und Orchester durch ein Jugend-Projektorchester aus Petersburger
und Koblenzer Musikern. Nach einer längeren bandbedingten Pause wandte er sich ab 2004 
wieder verstärkt der Kammer- und Vokalmusik zu und erlebte zahlreiche UA seiner Stücke in 
Köln und außerhalb (u. a. Orchesterstück „Aber“ mit der Sinfonietta 104, Oper „Kein Wille 
geschehe“ unter Leitung von Magnus Piontek, „Trois pièces lentes“ für Streicherensemble unter 
Leitung von Andreas Beraldo in Paris und Mannheim; Oktett, Streichquartette, Lieder etc.). 
2012 gründete er mit Martin Brenne, Martin Jahnke und Philipp Kronbichler das Komponisten-
Kollektiv „zeitKlang“, um die Kölner Neue-Musik-Szene zu bereichern und zu erfrischen.
„Kraft und Farbe“ ist das musikalische Credo Winklers. Er versucht, seinen unüberhörbaren Jazz-
Einschlag mit Klängen à la Strawinsky und Berg sowie zunehmend polyphoner Komplexität zu 
verschmelzen und entdeckt dabei manch unbetretenen Seitenpfad.

 

WERKE: (Auswahl)

 

Für Klavier:

Klaviersonaten (1992-2005)

Préludes für Klavier, zwei Bände (2004)

Phantasien für Klavier (2005)

Klavierstücke: Trias, Toccata, Etüde (2008)

Präludien und Fugen für Klavier (2009/10)

Suite für zwei Klaviere (2011)

 

Für größere Besetzungen:

Scherzo für Klavier und Orchester (1994)

„Stück für Orchester“ (2008)

Arrangement: D. Schostakowitsch, Klaviersonate h-Moll, op. 61, für großes Orchester (2009)

Größter Teil der Filmmusik zu TAUWETTER (Regie: Philipp Hönig, 2010)

Petite Suite (zwei Fassungen: mittleres Orchester, 2009; Streichensemble ,2012)

„Aber“, Komposition für Orchester (2010)

Oper: Kein Wille geschehe (2010)

 

Kammermusik und Lieder:

„Verzweiflung, Tod und Auferstehung“ (Phantasie für Violine und Klavier, 1994)

I. Streichquartett (1995, verschollen)

Violinsonaten (1994-2005)

Oktett für Bläser und Streicher (2007)

Triptychon (Oboe, Bassklarinette, Klavier) (2009)

Kleines Trio (2009)

II. Streichquartett (2009)

Regenlieder (Klavier + jeweils Flöte/Klarinette/Oboe) (2010)

III. Streichquartett (2010)

Lieder nach Ingeborg Bachmann (2010/11)

Klavierquintett (mit Holzbläsern; 2011)

Solosonate für Violine (2012)

IV. Streichquartett (2012)